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SPD-Fraktion für Vollausbau der „Boke“

-Zustimmung zur Verwaltungsvorlage-

In einer Pressemitteilung äußerten Fraktionsvorsitzender Meinhard Esser und OV-Vorsitzender Jürgen Stache die volle Zustimmung der SPD-Fraktion zu den Planungen der Verwaltung bzgl. des Ausbaus der Straße „In der Boke“. Jürgen Stache: „Nach jahrelangen Verzögerungen, man könnte fast den Begriff ´Verschleppung` verwenden, wird es nun höchste Zeit den Ausbau in Angriff zu nehmen.“ Dabei schließe sich die Fraktion, so Meinhard Esser, „in vollem Umfang“ der Meinung der Stadtverwaltung an. Es mache auch keinen Sinn auf die geplante Beleuchtung zu verzichten, da dies Voraussetzung „für eine sichere Verbindung zwischen Büderich und Holtum“ (Vorlage der Verwaltung) sei. Die SPD-Fraktion habe sich nun schon jahrelang, insbesondere auch auf beständiges Drängen des Ortsvorstehers Klaus Nordmann, mit der Thematik „Boke“ befasst. Man sehe deshalb keinen Sinn mehr darin, sich noch länger mit den Planungen und einzelnen Wünschen aus anderen Fraktionen zu beschäftigen

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Enttäuscht und erbost von der „Verschleppung“ zeigte sich Ortsvorsteher Klaus Nordmann. Er erinnerte u.a. an daran, dass nach jahrelangem Gerangel in Politik und Verwaltung über den geforderten Ausbau der „Boke“, bereits 2015 eine von Frau Beyen-Latak initiierte Unterschriftenaktion mit 554 Unterschriften gestartet worden sei, in dem die Stadt aufgefordert worden sei eine Machbarkeitsstudie und einen Förderantrag bei der Bezirksregierung zu stellen und mit dem Ausbau in 2016 zu beginnen. Die Unterschriften seien dem Bürgermeister damals übergeben worden.

In 2016 habe es eine Kompromisslösung über die Ausbaubreite und die Beleuchtung der Straße gegeben, welche vom Rat einstimmig an die Verwaltung zur weiteren Bearbeitung freigegeben wurde. Darüber seien die Holtumer sehr erfreut gewesen, zumal man davon ausgegangen sei, dass nun endlich gebaut werde. Doch weit gefehlt! Auch, dass die Probebohrungen des Untergrunds weder Tragfähigkeit noch Frostsicherheit ergeben hätten, hätten zu einer Beschleunigung geführt.

Am 23.06.16 habe der PBU dann noch einstimmig beschlossen: „Der PBU nimmt die Entwurfsplanung der Straßenbaumaßnahme „In der Boke“ zustimmend zur Kenntnis. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, für das Bauprojekt einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg zu

stellen und die Planung weiterzuführen.“ Der positive Fördermittelbescheid der Bezirksregierung und der städtische Anteil seien daraufhin in den Haushalt 2017 eingestellt worden.

„Die ´Boke´ muss jetzt endlich ausgebaut werden und zwar so wie es die Verwaltung vorschlägt, ohne Wenn und Aber“ erklärte Esser, „alles andere bedeutet nur, die Maßnahme weiter zu verschleppen“, zumal die Bezirksregierung die Maßnahme voraussichtlich mit 700.000 € bezuschussen werde. Fraktion und Ortsvorsteher fordern deshalb, den Vollausbau der „Boke“ , so wie von der Verwaltung vorgeschlagen, unverzüglich in Angriff zu nehmen.